www.weibeck-aktiv.de
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MTV Weibeck e.V.  gegründet 1913

MTV Weibeck e.V.  Fischbeckerstr.18

31840 Hessisch Oldendorf

 

1. Vorsitzender:     Carsten Huge   Tel. 05152 61712

Kassenwart::         Sascha Hesse

Stv. Vorsitzende:   Claudia Meier   Tel. 05152 97640

E-Mail:                  mtv-weibeck@web.de

Der Männerturnverein Weibeck (MTV)

 

Der Männerturnverein Weibeck (MTV) wurde schon im Kaiserreich im Jahre 1913 gegründet. Der Verein hat eine wechselvolle Geschichte. Viermal musste die Vereinsarbeit für mehrere Jahre unterbrochen werden (u. a. wegen der beiden Weltkriege und aus Platzgründen). Doch immer wieder erstand der Verein neu.

 

Da es keine Sporthalle gab, turnte man im Saale der Gastwirtschaft Flentje. Man schaffte Turngeräte wie Barren, Reck und Pferd an. Das Geld für diese Anschaffungen kam vor allem aus den Einnahmen des Turnerballs, der gleich zu Beginn veranstaltet und ein großer Erfolg wurde. Er erbrachte Einnahmen von 108,90 Mark.

 

Doch die Zeit der Bälle und des fröhlichen Sports sollte bald ein Ende haben. Im Mai 1914 zahlten die Mitglieder des MTV zum letzten Mal ihren Beitrag. Nach nur einem Vereinsjahr musste der MTV seine Arbeit einstellen, weil die meisten aktiven Mitglieder zum Militärdienst einberufen wurden.

 

Schon im ersten Friedensjahr, im Januar 1919, begann der MTV aber wieder mit dem Sport und veranstaltete den bei allen beliebten Turnerball. Die Zahl der aktiven Mitglieder stieg auf 21.

 

1934 wurde der Turnbetrieb ganz eingestellt und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen

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Nach dem Zweiten Weltkrieg, als sich die Einwohnerzahl Weibecks durch die Aufnahme der Flüchtlinge verdoppelt hatte, wurde der Verein wieder zu neuem Leben erweckt. Auf der Gründungsversammlung im Jahre 1947 traten 45 aktive und 12 passive Turner dem MTV Weibeck bei.

 

Um 1950 zogen einige aktive Turner aus Weibeck fort, und das Interesse am Turnbetrieb sank. Ab 1951 ruhte der Turnbetrieb ganz und wurde erst nach 8 Jahren wieder aufgenommen.

 

Im Jahre 1963 musste der Turnbetrieb jedoch trotz guter Beteiligung wieder eingestellt werden, da der Saal der Gastwirtschaft Tietge (früher Flentje) für private Wohnzwecke umgebaut wurde und nun kein Übungsraum mehr zur Verfügung stand.

 

Erst nachdem die Schule in Weibeck nicht mehr für Unterrichtszwecke genutzt wurde, konnte man an eine Wiederbelebung des Turnbetriebs denken. Obwohl der ehemalige Klassenraum nur 48 qm groß war, fand hier ab 1972 regelmäßig Gymnastik für Frauen, Kinderturnen und sogar Tischtennis statt.

 

Der viel zu kleine Klassenraum stellte aber ein immer größer werdendes Problem für den Sport dar. Seit Ende der 70er Jahre forderte man daher eine Erweiterung des Übungsraumes und den Anbau einer Fahrzeughalle für die Feuerwehr. Beide Vereine boten sich an, anfallende Arbeiten in Eigenarbeit zu verrichten. Finanzielle Probleme zögerten aber den Bau immer wieder hinaus. Erst der Erlös aus dem Verkauf des Wohntraktes der ehemaligen Schule lieferte den finanziellen Grundstock für den Neubau. Im Juli 1985 konnte endlich mit dem Bau begonnen werden, an dem sich 40 Einwohner mit vielen Eigenleistungen beteiligten. Am 27. September 1986 erfolgte in einem kleinen Festakt die offizielle Übergabe des erweiterten Turnsaales und des Feuerwehrgerätehauses an die Vereine.

 

Quelle: "Marianne Meyer: Weibeck- Aus der Geschichte eines tausendjährigen Dorfes, Springe 2001".

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